Kernbohrungen  „Explora“ Museum in Frankfurt

A.Kolovrat Dienstleistungen am Bau GmbH

2,5 / 2 / 290 / 200  – die Zahlen beschreiben unsere Leistung für das „Explora“ Museum in

Frankfurt am Main. In nur zweieinhalb Wochen haben wir hier mit nur zwei Personen über 290

Meter Stahlbeton mit einem Bohrer von 200 Millimetern durchbohrt.  In den zweieinhalb Wochen,

die die Bohrungen in Anspruch nahmen, musste der Museumsbetrieb nicht unterbrochen

werden.

Das Explora Museum befindet sich in einem Zivilschutzbunker, der 1938 im Frankfurter Nordend

errichtet und als Burg („Glauburg“) getarnt wurde. In diesem privat geführten Museum entdeckt

man die Welt der optischen Täuschungen. In unterschiedlichen Räumen darf jeder nicht nur die

Exponate bestaunen sondern auch erleben und anfassen.

Wenn es so viel zu erleben gibt braucht es auch einen Ort, um auszuruhen. So beauftragte

Museumsdirektor Gerhard Stief die A. Kolovrat GmbH um das bestehende Café zu erweitern.

Ein halbes Geschoß tiefer sollte ein weiterer Raum durch eine Treppe mit dem bisherigen Café-

Raum verbunden werden.

Hierfür mussten knapp 25 Tonnen Stahlbeton entfernt werden. Die zwei Meter dicken,

„bombensicheren“ Wände wurden mit einer Hilti DD 500 durchbohrt. Der Bohrdurchmesser von

nur 200 Millimetern wurde aus Gründen der Gestaltung gewählt: Die rohen, schroffen

Bohrspuren an den Wänden und an der Decke der neuen Treppe sind ein wichtiges Element,

das auf Wunsch des Museumsdirektors Gerhard Stief zu erhalten ist. So können die Besucher

die Masse eines solchen Bauwerkes erleben.